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Brasilien, wie alles begann

Da lag ich nun, am Strand neben dem Restaurant in Brasilien und beobachtete durch die offene Türe, wie die Palmenblätter im Wind tanzten. "WOW", dachte ich mir, das hätte ich mir vor ein paar Monaten noch nicht gedacht. Hier liege ich nun, mein Traum ist wahrgeworden. 

 

 

                                                                                                  Ich erzähle dir nun, warum und wie ich in Brasilien gelandet bin.

 

 

Raus aus der Komfortzone

 

Eines Tages kam mir der plötzliche Gedanke, ein Surfcamp fotografieren zu wollen, am Strand zu leben und zu surfen. Die buntesten und schönsten Vorstellungen kreierten sich in meinem Kopf und ich musste vor Freude an diesen Gedanken grinsen.

Mehr brauchte es auch nicht, um diese Glücksgefühle zu verspüren und da wusste ich, ich werde es machen. 

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich allerdings noch keine Ahnung, wie, wann oder wohin die Reise überhaupt gehen würde; ich wusste auch nicht, wie das möglich sein sollte, aber ich ließ mich davon nicht abhalten. Denn ich wusste, ich möchte und werde dieses Ziel erreichen. 

 

Kennst du dieses Gefühl, wenn du dir etwas vorstellst oder an etwas denkst und dabei dieses Kribbeln im Bauch verspürst und es sich zu 100% richtig anfühlt?

Genau so hat sich dieser eine Gedanke für mich angefühlt. Doch meistens ist es so, dass wir diesen Gedanken oder diese Idee gleich wieder verwerfen, weil uns unser Verstand gleich 1000 Gründe nennt, wieso das für einen nicht möglich sein sollte. Er mag das Ungewisse nicht so wirklich, und das hält einen oftmals davon ab seinen Träumen nachzugehen.

 

Dabei sind das nur "Ausreden", die wir uns selbst aufsetzten, um in unserer gewohnten Komfortzone zu bleiben. Doch in dieser wollen wir, wenn wir ehrlich sind doch überhaupt nicht bleiben. Wir sind hier, um zu wachsen, um Neues auszuprobieren, tolle Menschen kennenzulernen und um ganz Vieles zu entdecken. Dafür müssen wir aus unserer kuscheligen Komfortzone kriechen und mehr auf unsere Intuition hören.

 

 

Für die einen bedeutet aus der Komfortzone gehen, eine Reise zu machen, vielleicht sogar alleine, für die anderen das Stammcafè zu wechseln und so Neues kennenzulernen. Keiner ist gleich und jeder hat andere Vorstellungen und Bedürfnisse und das ist auch gut so. 

 

Für mich war die Vorstellung an diese Reise definitiv ein Schritt aus meiner Wohlfühl-Bubble, aber ich wollte es unbedingt.

Und es war eine der besten Entscheidungen! 

 

Ein langersehntes Wiedersehen

 

Nach einigen Monaten und dem gescheiterten Versuch, Surfschulen in Portugal zu kontaktieren, hatte ich mein Ziel schon beinahe aus den Augen verloren. Ich hörte zwar auf aktiv, daran zu arbeiten, wusste aber dennoch, dass ich mir diesen Traum irgendwie erfüllen würde.

 

Im Mai traf ich mich mit Janina, einer lieben Freundin. Wir sehen uns nicht oft, aber wenn wir die Zeit finden, dann ist es wunderschön.

Sie erzählte mir, sie würde gerne etwas mit Frauen machen, etwas, wo man sich gegenseitig supportet und am besten sollte es mit Kitesurfen zu tun haben. 

Dazu musst du wissen, dass Janina eine hervorragende Kiterin ist. Sie reist an Plätze auf der ganzen Welt und lebt dort für ein paar Monate, um ihrer Leidenschaft nachzugehen, dem Kitensurfen. 

 

Das bewunderte ich immer schon an ihr und fragte mich, wie so etwas möglich ist. Heute weiß ich, dass wirklich ALLES möglich ist, wenn man es nur will (: 

Ich sah, wie ihre Augen dabei funkelten, als sie von ihrer Idee erzählte, und obwohl weder ich noch sie genau wussten, was daraus entstehen würde, sagte ich, egal was sie vor hat, ich bin dabei! Wir waren beide voller Vorfreude, obwohl wir noch nicht ganz genau wussten, worauf wir uns freuten haha.

 

Ein paar Wochen später trafen wir uns zu einem Fotoshooting wieder und sie meinte zu mir, sie habe ein Kiteretreat für Frauen gegründet, es wird in Brasilien stattfinden und ich soll ihre Fotografin sein.

Ohne groß darüber nachzudenken, sagte ich voller Freude zu und freute mich riesig mit ihr!

 

Da begann also alles und das eine fügte sich dem anderen (: 

Das "My Salty Sisters" Retreat war geboren und mein Traum wurde wahr.

 

"Fliegen wir zusammen nach Brasilien?"

 

Ich hatte mich also an den Gedanken gewöhnt, für einen Monat nach Brasilien zu gehen und war drauf und dran, alles zu erledigen, bevor es losging.

Mit Miriam, einer sehr guten Freundin,  die ich ebenfalls für ihre Wanderlust und dafür, dass sie mehr als 1 Jahr auf Hawaii lebte, bewundere, besuchte ich den Surf Contest in Neusiedl. Wir saßen am Steg bei einem wunderschönen Sonnenuntergang, als ich ihr von meinem Plan erzählte. 

Da fragte ich straight aus meinem Bauchgefühl heraus, ob sie nicht mitkommen möchte, um zu filmen. Sie sah mich mit einem breiten Grinsen an und mehr brauchte es auch nicht. 

 

 

Zwei Wochen später kauften wir uns zusammen unseren ersten Kite, unser erstes Board und Harness, ohne davor jemals einen Kite in den Hände gehalten zu haben. Wir waren fest davon überzeugt, dass uns der Sport gefallen würde. 

So war es dann auch, sogar noch viel schöner!

 

Nächster Blogartikel:

 Kitesurfing in Brasilien

 

Stay Tuned!

 

 

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Kommentare: 6
  • #1

    Lisa (Dienstag, 30 Juni 2020 22:05)

    Cooooooool ��

  • #2

    Toni (Dienstag, 30 Juni 2020 22:16)

    Als wäre ich dabei gewesen! Ich freu mich auf den nächsten Teil.
    :D

  • #3

    Lu (Mittwoch, 01 Juli 2020)

    So schön, hab richtig mitgefühlt. Jetzt hab ich noch mehr Fernweh! <333

  • #4

    Anna (Mittwoch, 01 Juli 2020 16:27)

    Woooowi, extrem gut geschrieben Viola! Man konnte sich alles wirklich bildlich vorstellen, freue mich auf mehr :D <3

  • #5

    Julia (Mittwoch, 01 Juli 2020 18:47)

    Diese Fotos sind ein Traum und deine Begeisterung kann man in dem Blog spüren! Ich werd den nächsten voller Vorfreude erwarten und dann verschlingen �

    Du bist auf einem großartigen Weg, bleib dran und erfülle dir weiterhin alles, was dich glücklich macht ��✌�

  • #6

    Susanne (Sonntag, 16 August 2020 22:18)

    Du kannst so schön begeistern in Worten u Bildern; weiter so ... für dein erstes (Bild-)Buch melde ich mich schon mal an ;)